Jacobson „Co" Adriaanse (*
21. Juli 1947 in
Amsterdam) ist ein
niederländischer Fußballtrainer. Höhepunkt seiner Karriere war bisher der Gewinn des Doubles mit dem
FC Porto in der Saison 2005/06, seine einzigen Titel bislang.
Spieler
Adriaanse war als Amateurspieler zunächst bei den Vereinen HRVC Amsterdam, OSV Amsterdam und DRC Amsterdam aktiv. 1964 erhielt er einen
Profivertrag bei
De Volewijckers. 1970 wechselte er zum
FC Utrecht, wo er 1976 seine Spielerkarriere beendete.
Als Trainer von Zwolle zu Ajax 1979 übernahm er bei der Amateurmannschaft Zilvermeeuwen seinen ersten Trainerposten. Danach trainierte er mit dem
PEC Zwolle erstmals einen Verein in der niederländischen
Ehrendivision. Es folgten weitere Engagements beim
FC Den Haag, wo er am 12. Februar 1992 entlassen wurde, bei
Willem II Tilburg, wo er am 8. Mai 2000 von seinem Amt zurücktrat, und bei
Ajax Amsterdam, wo er am 29. November 2001 entlassen wurde.
Mit AZ Alkmaar in den UEFA Pokal Vom 2. November 2002 bis zum Ende der Saison 2004/05 war er Trainer des niederländischen Ehrendivisionärs
AZ Alkmaar. Diesen führte er in der Saison 2003/04 auf den fünften Tabellenplatz und qualifizierte sich damit für den
UEFA-Pokal. In der folgenden Saison wurde Adriaanse mit AZ Alkmaar
Herbstmeister der Ehrendivision, doch am ende reichte es nur für den dritten Platz. Im UEFA-Pokal zog die Mannschaft sogar ins Halbfinale ein, was aber gegen
Sporting Lissabon verloren ging.
Double mit Porto – Engagement in der Ukraine Nach diesen Außenseiter-Erfolgen wechselte Co Adriaanse ab der
Saison 2005/06 zum
FC Porto, wo er auf Anhieb die
Meisterschaft und den
Pokal gewann. Dennoch trat er dort im August 2006 zurück. Da die Auflösung seines bestehenden Vertrages nicht Regelkonform war, wurde er von Weltverband
FIFA zu einer Geldstrafe von 1,15 Mio. Euro verurteilt.
Zu Beginn der Saison 2006/07 trat Co Adriaanse in den Dienst des ukrainischen Erstligisten
Metalurh Donezk.
Engagement bei Red Bull Salzburg Mit 1. Juli 2008 wird er Nachfolger von
Giovanni Trapattoni bei
Red Bull Salzburg.
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