(Est @ 28. Jul. 2006, 18:01) [snapback]124182[/snapback]
N-TV. Landis lässt derzeit sogar wissenschaftliche Untersuchungen der Proben und an sich durchführen, denn er glaubt, die hohen Testosteronwerte sind natürlich entstanden.
Gruß
Jetzt muss ich auch mal meinen Senf dazugeben, da ich selber auch Rennrad fahre:
1. Ich denke, das sowieso alle Rad-Sportler gedoped sind, und der, der das meiste Geld hat, das beste Zeugs bekommt. Das beste Zeugs wiederum kann man so gut wie gar nicht nachweisen.
Denke, das die Pharma-Industrie da schon dahinter steckt bzw. astreine Nachweis-Verfahren würden soviel Geld verschlingen, wie z.b.: die AIDS oder Krebs Forschung, das kann sich eine WADA (World Anti-Doping Agency) sicher nicht leisten.
2. Mich wunderts, das das Discovery Team bei der Tour auf einmal nichts mehr gerissen hat, bis auf einen Etappensieg, hatten sie Angst und haben nichts mehr genommen?
3. Testosteron wiederum, ist easy zum nachweisen, deswegen denke ich mir, das müsste ein Floyd Landis wissen.
4. EPO und Blut-Doping Nachweise sind sowieso sehr fragwürdig, da mittlerweile nur mehr Micro-Dosen verabreicht werden, genau soviel, um es nicht nachweisen zu können, diese Micro-Dosen reichen gerade mal für eine Etappe.
Theoretisch könnte Ullrich beim Zeitfahren des Giros 2006, genau dies gemacht haben, denn vorher ist er nur hinten mitgefahren und hatte wenig Trainingskilometer, dann urplötzlich diese Leistungs-Explosion ;-\
Die Tour Organisation konnte Basso bzw. Ullrich nur deswegen aus dem Verkehr ziehen, da es geheimnissvolle Listen, SMS, Telefonate und anscheinend Video-Beweise gab, eine positive Blut oder Urinprobe gibt es allerdings nicht.
Theoretisch müsste man das Blut der gefunden Beutel aus Spanien per DNA-Analyse den Fahrern zuweisen können, jedoch verweigert Ullrich diesen Vergleich, Basso hingegen wird es aber machen.
5. Ich denke solche Leistungen, wie bei der Tour, mit immer noch besseren Schnitt-geschwindigkeiten können nicht mehr NUR mit guten Material erreicht werden, da es bereits ein Gewichtslimit der Rennräder gibt, jedoch wird die Tour jedes Jahr noch schneller gefahren.