Website 2008

STADIONFACTS

Stadioneigentümer:
SWS: Stadion Wals-Siezenheim Errichtungs GmbH, eine 100%-Tochter der Salzburg Land-Invest.

Bauzeit / Umbau

  • Der Spatenstich zum Bau des EM-Stadions Wals-Siezenheim wurde nach jahrelangen Standortdiskussionen am 10. Oktober 2001 vollzogen, am 8. März 2003 erfolgte das Stadioneröffnungsfest im Rahmen des Meisterschaftsspieles SV Wüstenrot Salzburg gegen den FC Kärnten (Ergebnis 1:1).
  • Im Sommer 2005 übernahm die Red Bull GmbH den zu diesem Zeitpunkt finanzschwachen SV Wüstenrot Salzburg von seinem Vorgänger und jetzigem Ehrenpräsident Herrn Rudi Quehenberger. Im Zuge der Übernahme wurden sämtliche Bereiche und Räumlichkeiten der nunmehrigen „Red Bull Arena“ auf internationales Niveau gebracht.
  • Am 6. Mai 2006 begannen die Arbeiten für den Ausbau der Arena auf 30.000 Sitzplätze. Spektakulärer Höhepunkt war die Hebung des kompletten Stadiondaches um 10,5m (Gewicht rund 2.150 Tonnen) zum Einbau des neu zu schaffenden Oberranges.
  • Am 25. Juli 2007 erfolgte das erste Match von Red Bull Salzburg im neuen EM-Stadion vor 31.000 Zuschauern gegen Arsenal London (die Mannschaft von Red Bull Salzburg gewann das Spiel mit 1:0).
  • Rund 90.000 begeisterte Zuschauer verfolgten im Juni 2008 drei UEFA Euro 2008 Gruppenspiele im EM-Stadion Wals-Siezenheim.
  • Mit Rücknahme des EM-Stadions Wals-Siezenheim Anfang Juli 2008 beginnt in Salzburg eine neue Ära des Bundesliga Fußballs – ab sofort ist auch bei nationalen Spielen der Oberrang geöffnet. Die Red Bull Arena bietet ab sofort eine maximale Kapazität von 30.188 Zuschauern bei nationalen und internationalen Fußballspielen.

Baukosten:
Die Gesamtbaukosten werden auf rund 70 Millionen Euro geschätzt. Finanziert wurde das Stadionprojekt zu je einem Drittel durch Bund, Land Salzburg und der Gemeinde Wals-Siezenheim.

  • 45 Millionen Basisstadion 18.000 Besucher
  • 25 Millionen Ausbau 30.000 Besucher

Kapazität:
nach Beendigung der 1. Bauphase 2003:

  • Kapazität national (inkl. Stehplätze): 18.250 Plätze
  • bei internationalen Spielen (nur Sitzplätze): 16.200 Sitzplätze

nach Beendigung der 2. Bauphase 2007:

  • Gesamtkapazität: 30.188 

Technik:
- 2 Videowalls zu je 42m²
- 2 Anzeigentafeln für Spielstand und -zeit
- Top moderne Beschallungsanlage
- Flutlichtanlage mit 1.400 Lux
- Leistungsstarke, hypermoderne Effektlichtanlage
- 48 Überwachungskameras
- Rasenheizung

Der Kunstrasen:
Bereits seit März 2003 wird in der Red Bull Arena auf Kunstrasen gespielt, damals noch auf einem Produkt, das international nicht genehmigt war. Dies war auch der Grund warum der damalige SV Wüstenrot Salzburg im Herbst 2003 zwei UEFA Cup Spiele in Linz austragen musste.
Erst seit dem Einstieg von Red Bull im Sommer 2005 wird in der Red Bull Arena auf dem von UEFA und FIFA zertifizierten Kunstrasen „FIFA Recommended 2-Star Standard“ gespielt, welcher der neuesten Generation des künstlichen Grüns angehört. Ebenfalls im Zuge des Austausches des Kunstrasens wurde eine Rasenheizung installiert (mit Heißwasser betrieben). Im Juni 2009 wurde der Kunstrasen abermals gegen das neueste Produkt ausgetauscht.

Vorteile des künstlichen Grüns:

  • 365 Tage im Jahr garantierter Spiel- und Trainingsbetrieb. Im Stadion trainieren speziell im Winter bis zu fünf Red Bull Salzburg Mannschaften an einem Tag. Jedes Spiel kann garantiert stattfinden, was in österreichischen Gefilden unbezahlbar ist.
  • Geringe Instandhaltungskosten, da das Greenkeeping entfällt. Es genügt ein Mitarbeiter, der den Rasen zweimal wöchentlich bürstet und monatlich per Maschine reinigt.
  • Es können am Spielfeld jederzeit Events aller Art, Pausenaktionen am Spieltag etc. veranstaltet werden, ohne Rücksicht auf Wetter oder Jahreszeit.

Weiters zum Spielfeld:
Die manchmal gehörten Vorwürfe, man würde sich am Kunstrasen beim Rutschen die Beine verbrennen und aufschürfen, sind aus vergangenen Tagen, dies kommt beim FIFA 2-Star nicht mehr vor. Der Kunstrasen wird bei den Trainings und Spielen bewässert, er wird somit schneller und soll eine attraktivere Spielweise ermöglichen.

Für die UEFA Euro 2008 wurde auf dem Kunstrasen ein Naturrasen mit entsprechendem natürlichem Aufbau verlegt. Dieser wurde sofort nach dem Ende der UEFA Euro 2008 wieder entfernt - seit Ende Juni 2008 ist der Kunstrasenzustand wieder hergestellt.

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